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Ich setz­te mei­nen Fuß in die Luft und sie trug.
Ich setz­te mei­nen Fuß in die Luft und sie trug.Hil­de Domin

Ab Herbst gibt es wie­der Kur­se & Work­shops – In Per­son unter Ein­hal­tung der aktu­el­len Coro­na Rege­lun­gen und Online. Die neu­en Ter­mi­ne ste­hen schon unter den Ange­bo­ten.

Raum für Bewegung, Spiel und Improvisation

Impro­vi­sie­ren [ɪmpʁo­viˈ­ziːʁən] – improv­vi­s­a­re (Ita­lie­nisch): ›nicht‹ – ›vor‹ – ›sehen‹

Impro­vi­sie­ren ist ein spie­le­ri­sches, intui­ti­ves Erfor­schen von Wahr­neh­mung und Wirk­lich­keit. Es bezeich­net ein nicht geplan­tes Han­deln, das den Zufall zum Mit­spie­ler ein­lädt. Ein Han­deln, das sich auf das Nicht­wis­sen ein­lässt und für neue Erfah­run­gen öff­net.

In der Impro­vi­sa­ti­on spie­len wir mit Bewe­gun­gen, Geräu­schen, Wor­ten. Wir ver­fei­nern die Wahr­neh­mung unse­rer kör­per­li­chen, emo­tio­na­len und men­ta­len Impul­se. Wie ent­steht dabei die Ver­bin­dung mit mir, der Grup­pe, dem Raum? Wel­che Rhyth­men und Mus­ter tau­chen auf?

Impro­vi­sa­ti­on ist eine „erwach­se­ne“ Form des Spiels, die uns mit unse­rer ursprüng­li­chen Krea­ti­vi­tät und Lebens­freu­de ver­bin­det. Gleich­zei­tig ist Impro­vi­sa­ti­on mehr als ein Spiel, es ist eine Geis­tes­hal­tung, mit der wir ganz in die Gegen­wart ein­tau­chen und noch nicht Gedach­tem und Neu­em einen Platz geben.

Herz­lich will­kom­men auf mei­ner Sei­te. Viel Freu­de beim Blät­tern und Ent­de­cken.

Kurse & Workshops

Kurse und Workshops

Der Körper spricht

In Emotion: Gefühl, Bewegung und Bewusstsein

Jede Kör­per­hal­tung drückt direkt oder indi­rekt eine Emp­fin­dung, ein Gefühl und manch­mal sogar ver­schie­de­ne Gefüh­le aus. Im All­tag ver­su­chen wir meist kei­ne Gefüh­le zu zei­gen. So haben wir oft bei­des ver­lo­ren, die Ver­bin­dung zu unse­rem Kör­per und zu unse­ren Gefüh­len. Spie­le­ri­sche Impro­vi­sa­ti­on hilft, Kör­per, Gefühl, Bewe­gung und Aus­druck wie­der mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Wir ler­nen das Poten­zi­al von Gefüh­len zu erken­nen und bewusst damit umzu­ge­hen.

Ein Kurs für Dar­stel­ler und alle Nicht-Dar­stel­ler, die authen­ti­sche Gefüh­le aus­drü­cken wol­len

Wann & Wo: 22. / 29.09.20 jeweils 20:00 – 22:00
Bes­sun­ger Kna­ben­schu­le, Fort­set­zung online in Pla­nung
Wie­viel: glei­ten­der Preis nach Selbst­ein­schät­zung 40 € — 60 €

Max. 8 Teil­neh­mer – wegen Coro­na

Verkörperte Sprache

Spre­chen ist eine kör­per­li­che Erfah­rung und Wor­te sind nicht rein men­ta­le Kon­struk­te. Jedes Wort, jeder Vokal und Kon­so­nant erzeugt eine eige­ne Bewe­gung im Mund. Die­se wahr­neh­mend, bekommt Spre­chen Kraft und Musi­ka­li­tät. Sobald Aus­ge­dach­tes nicht mehr die Vor­herr­schaft über­nimmt, öff­nen sich der Fan­ta­sie neue, nicht vor­ge­plan­te Wege und Räu­me. Spra­che und Spiel bekom­men tie­fe­re Dimen­sio­nen.

Ein Work­shop für Tän­zer, die ihren Text im Kör­per spü­ren wol­len, Schau­spie­ler, die ihren Kör­per im Text spü­ren wol­len, all die­je­ni­gen, die Freu­de am Gebrauch der Spra­che haben.

Wann & Wo: 31.10. – 01.11.20 jeweils 11:00 – 17:00
Bes­sun­ger Kna­ben­schu­le, Fort­set­zung online in Pla­nung
Wie­viel: glei­ten­der Preis nach Selbst­ein­schät­zung 90 € — 130 €

Max. 8 Teil­neh­mer – wegen Coro­na

Workshop: Potenzialentfaltung

In uns allen steckt, gene­tisch bedingt, die Kraft, unser mensch­li­ches Poten­ti­al zu ent­wi­ckeln. Dies geschieht immer in Inter­ak­ti­on mit unse­rer Umge­bung.

Alle unse­re Bedürf­nis­se gehen ein­her mit kör­per­li­chen Ener­gien, die auf der Emp­fin­dungs­ebe­ne als Impul­se spür­bar und im kör­per­li­chen Aus­druck sicht­bar wer­den. Sie sind es, die uns den Weg wei­sen, wenn wir ler­nen auf sie zu hören.

Frei von Wer­tun­gen oder Urtei­len wol­len wir an die­sem Wochen­en­de eine Mög­lich­keits­sphä­re schaf­fen in der Jede*r sich selbst in viel­fäl­ti­gen Aspek­ten des Seins wahr­neh­men, explo­rie­ren und aus­drü­cken kann.

Auf ver­schie­de­nen Wegen nähern wir uns dei­nen Fra­gen oder The­men.

Medi­ta­ti­on lässt uns in Stil­le lau­schen, wel­ches Echo sie her­vor­ru­fen.

Schrei­ben und Malen hel­fen, ihnen einen intui­ti­ven Aus­druck zu geben und sie in ihrer Viel­schich­tig­keit sicht­bar wer­den zu las­sen.

Durch Bewe­gung gibst du dei­nen inne­ren The­men Raum und Zeit sich zu ent­fal­ten.

In der spie­le­ri­schen Impro­vi­sa­ti­on ent­ste­hen im Kon­takt mit ande­ren Grup­pen­mit­glie­dern neue Bezie­hungs­er­fah­run­gen.

Gleich­zei­tig ent­deckst und erprobst du viel­fäl­ti­ge Aspek­te dei­nes Potentials/Seins. Du stärkst die Ver­bin­dung von Kör­per, Geist und Herz. Oft ent­steht dadurch sehr Ver­söhn­li­ches, Vita­li­sie­rung und eine neue Leich­tig­keit.

Wer:
Syl­via Scholpp-Stad­ler, Soz.Päd., Sys­te­mi­sche Einzel‑, Paar- und Fami­li­en­the­ra­peu­tin (DGFS)
Ingrid Pickel, Regis­seu­rin, Per­for­me­rin, inte­gra­ti­ve Thea­ter­the­ra­peu­tin (FPI)

Wann & Wo
17. – 18. Okto­ber 20 Groß­raum Mün­chen: Grö­ben­zell
Sa. 10:00 – So. 17:00

6. – 8. Novem­ber 20 Rhein-Main-Gebiet : Darm­stadt
Fr. 17:30 — So. 14:00

Wie­viel:
glei­ten­der Preis nach Selbst­ein­schät­zung: 250€ — 290€,
Ear­ly­bird 230 € (bis 17.08./06.09.20)

Coaching

Coaching

Wenn sich eine Situa­ti­on ver­wor­ren und eng anfühlt, oder wenn wir ein­fach mal die alten aus­ge­tre­te­nen Pfa­de ver­las­sen wol­len, dann bringt Spie­len Bewe­gung ins Gesche­hen.

Wir kön­nen mit allem spie­len: einer Stim­mung, einem Wort, einer Ges­te, einem Klang, einem Bild, einer all­täg­li­chen, schon hun­dert­mal gemach­ten Bewe­gung. Spie­lend ent­de­cken wir unse­re ursprüng­li­che Lust am For­schen und Gestal­ten. Neue Blick­win­kel und Wege öff­nen sich.

Jede Situa­ti­on, jede Fra­ge löst kör­per­li­che, emo­tio­na­le und men­ta­le Impul­se in uns aus. Im All­tag neh­men wir die­se meist nicht oder nur ver­schwom­men war. Es sind genau die­se Impul­se, wel­che uns die Rich­tung wei­sen. Wenn wir wie­der ler­nen, auf sie zu hören und uns ganz auf unser Tun ein­las­sen, ent­steht ein Zwi­schen­raum. Ein Raum der Frei­heit, in dem alte Mus­ter ver­blas­sen und neue Mög­lich­kei­ten ent­ste­hen.

Als Coach stel­le ich einen geschütz­ten Raum bereit. Schritt für Schritt unter­stüt­ze ich Sie, Ihre Impul­se und Anlie­gen immer bewuss­ter und dif­fe­ren­zier­ter wahr­zu­neh­men. Im spie­le­ri­schen Dia­log mit mir, erkun­den Sie Ihren krea­ti­ven Aus­druck. Sie fin­den einen stim­mi­gen Weg und kön­nen mit neu gewon­ne­ner Leben­dig­keit und Klar­heit in den All­tag gehen.

Sie sind neu­gie­rig gewor­den und haben Fra­gen?
Ich freue mich, wenn Sie mit mir Kon­takt auf­neh­men.

Über mich

Ingrid Pickel

Seit vie­len Jah­ren arbei­te ich als Regis­seu­rin, Dozen­tin, Thea­ter­päd­ago­gin, Per­for­me­rin und Coach. Ursprüng­lich sollte/wollte ich Leh­re­rin wer­den und stu­dier­te Erzie­hungs­wis­sen­schaft, Fran­zö­sisch, Geschich­te und Poli­tik an den Uni­ver­si­tä­ten Kon­stanz, Paris und Gre­no­ble. Doch schon bald hat mich das Thea­ter mit sei­nen über­ra­schen­den Mög­lich­kei­ten in den Bann gezo­gen. Hier konn­te ich mit Phan­ta­sie und Spiel die Wirk­lich­keit auf eine Wei­se erfor­schen, die über das ana­ly­ti­sche Den­ken hin­aus­ging und gemein­sam mit ande­ren Men­schen neue Wirk­lich­kei­ten schaf­fen. Ich prak­ti­zie­re Aik­ido, Chi Gong und Medi­ta­ti­on. In den letz­ten Jah­ren beschäf­ti­ge ich mich inten­siv mit Action Thea­ter, einer Art Medi­ta­ti­on in Bewe­gung, wel­che das kin­äs­the­ti­sche Wis­sen des Tan­zes mit der emo­tio­na­len Kraft des Thea­ters ver­bin­det.

Mei­ne Aus­bil­dung in Bewe­gungs­ar­beit, Tanz und Thea­ter erhielt ich bei Dani­el Ilg/Zürich, Roy Bossier/Rom, Rosa­lia Chladek/Straßburg, Domi­nic de Fazio (Actors Stu­dio, New York), Supra­p­to Suryodarmo/ Indo­ne­si­en, Sabi­ne Seume/Düsseldorf.

1983 — 88 Regie- und Dra­ma­tur­gie Assis­tenz: Stadt­thea­ter Kon­stanz u. Staats­thea­ter Darm­stadt

ab 1988 freie Regis­seu­rin und Thea­ter­päd­ago­gin

1993 — 97 Aus­bil­dung in Integrativer‑, Gestalt- und Dra­ma­the­ra­pie an der Euro­päi­schen Aka­de­mie für Psy­cho­so­zia­le Gesundheit/Fritz Perls Insti­tut.

ab 1998 ver­schie­de­ne Lehr­auf­trä­ge u.a. an der Evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Darm­stadt.

2007 Grün­dung von thea­ter­ma­cher e.V., Pro­jekt­lei­tung, Kon­zept und Regie bei allen thea­ter­ma­cher-Pro­jek­ten www.theatermacher.net

ab 2008 Wei­ter­bil­dung in Action Thea­ter bei Ruth Zaporah und Sten Rud­strom

ab 2012 Wei­ter­bil­dung in Trans­pa­ren­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on bei Tho­mas Hübl